Erhöhung der Netzspannung
von 220V auf 230V
Landesweit wird die Netzspannung auf 230V erhöht. Die bis Nov. 1993
montierten Fabatec Netzgeräte waren noch für 220V ausgelegt. Die
Netzspannung kann am Typenschild abgelesen werden. Durch die Erhöhung der
Netzspannung könnten sich zwei Probleme stellen:
- Die Verstärker bekommen jetzt auch ca 5% mehr Spannung und könnten
zu vermehrten Ausfällen neigen.
- Der Trafo im Fernspeise- Netzgerät wird überhitzt.
Zum ersten Problem:
Wenn bis jetzt mit 60V gearbeitet wurde, besteht die Möglichkeit, das
Netzgerät auf 50V umzuschalten. (Roter Draht am Trafo bei 50V
anschliessen.)
Zum zweiten Problem:
Der 220V- Trafo ist für 220V +10% berechnet. Wenn er jetzt mit 230V
betrieben wird, ist er also noch immer im erlaubten Bereich. Wird ihm aber
230V +10% zugeführt, ist die Kühlung nicht mehr gewährleistet. Er wird
sich an einem heissen Sommertag für immer verabschieden.
Um Verstärker- und Netzteilausfälle zu vermeiden, empfehlen wir, die
Netzspannung an den 220V- Geräten im Auge zu behalten. Wo der Ausbau
eines 220V- Gerätes nötig wird, ist es deswegen noch keineswegs Schrott!
Als Dienstleistung bauen wir Ihnen diese Geräte auf 230V um, was nur etwa
einen Drittel der Neuanschaffung kostet.
Dieser Umbau ist allerdings bei den ganz alten 4- und 6- Ampère-
Geräten nicht mehr möglich. Im dort verwendeten Trafo können die
EN60742- Normen (4kV) nicht mehr eingehalten werden. Hingegen ist der
Umbau bei allen 8A, 12A und 6+6A- Geräten problemlos möglich. |